Hauptmenü
Die Insel Samoa (samoanisch Malo Saʻoloto Tutoʻatasi o Sāmoa; englisch Independent State of Samoa) ist ein Inselstaat, der den westlichen Teil der Samoainseln umfasst und deswegen auch bis 1997 offiziell Westsamoa genannt wird. Der Insel-
Samoa liegt im südwestlichen Pazifik nordöstlich von Fidschi. Die größten Inseln sind Savaiʻi (1.708 km²) und Upolu (1.118 km²) mit der Hauptstadt Apia und dem internationalen Flughafen. Dazu kommen die bewohnten Inseln Manono, Apolima und sechs Inseln, die bis auf eine kleine Ferienanlage auf Namua unbewohnt sind.
Tropisch-

Die Bevölkerung Samoas setzt sich aus etwa 92,5 % Samoanern, 7 % Euronesiern (sowohl samoanische als auch europäische Vorfahren) sowie 0,5 % Europäern zusammen (geschätzt). Etwa 5.000 Ausländer leben in Samoa (Stand ca. 2004). Anteilig sind dies nicht mehr als zur Kolonialzeit. Damals kamen in Deutsch-
Auf Samoa leben 180.741 Einwohner, davon 93.724 Männer und 87.017 Frauen (alle Zahlen: Volkszählung Nov. 2006), davon sind 41,4 % (37.011 männlich, 37.920 weiblich) zwischen 0 und 14 Jahre alt, 53,6 % (52.624 m, 44.208 w) sind zwischen 15 und 64 und 5,0 % älter als 65. Das Durchschnittsalter der Samoaner beträgt 20,8 Jahre (Männer 21,0, Frauen 20,5 Jahre). Laut Schätzungen von 2006 beträgt die Geburtenrate 1,6 %, die Sterberate 0,7 %, die Kindersterblichkeit (bis ein Jahr) 2,4 % der Lebendgeburten.
Durchschnittlich bekommt eine Frau 4,2 Kinder. Trotzdem nimmt die Bevölkerung Samoas um 0,2 % jährlich ab, da 1,2 % der Bevölkerung mehr auswandert, als es Einwanderer gibt. Sehr viele Samoaner leben im Ausland, allein in Neuseeland etwa 130.000. Die Einwohner werden durchschnittlich 71,9 Jahre alt (Männer 69,0, Frauen 74,8). Die Alphabetisierungsrate liegt bei 98,7 % (2006). Ungefähr 98,4 % der Bevölkerung sind Christen. Viele traditionelle Vorstellungen wie der Glaube an böse Geister bestehen weiterhin, sind jedoch in die christliche Glaubenswelt eingebunden.